Junge Union badet in Harmonie - "Traumkandidat", Mitgliederzuwachs und viele Listenplätze freuen den CSU-Nachwuchs

14_02_04 Junge Union badet in Harmonie

Schirmitz. (du) So klingt Selbstbewusstsein: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und als JU-Kreisverband unangefochten an der Spitze Bayerns. Wir haben mit 12 Kandidaten so viele Bewerber für ein Kreistagsmandat wie noch nie."

Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger hatte in der Delegiertenkonferenz aller 28 Ortsverbände keinen Grund zum Klagen: Mit Ernst Lenk aus Schirmitz und Stefan Harrer aus Waidhaus gehen zwei JUler im Landkreis ins Rennen um einen Chefsessel im Rathaus. „Und erstmals ist es uns möglich, dass mit Andreas Meier ein JU-Mitglied zum Landrat gewählt werden kann."

Gute Vorlagen

Zum Wahlkampfauftakt im Schirmitzer Pfarrsaal unterstrich Oetzinger unter Beifall von 100 Parteifreunden die Bedeutung des CSU-Nachwuchses im Kreis: „Wir sind die stärkste politische Jugendorganisation im Kreis und die einzige wirkliche Interessensvertretung der jungen Generation."
Gastgeber Ernst Lenk stellte seinen 61 Mitglieder zählenden Ortsverband vor, der aus 43 männlichen und 18 weiblichen Jugendlichen besteht.

Oetzinger blickte zufrieden auf das Wahljahr 2013 zurück: „Petra Dettenhöfer hat das Direktmandat mit deutlicher Mehrheit errungen und die ewigen Schlechtredner der Regieon von der SPD deutlich in die Schranken gewiesen." Auch bei der Bundestagswahl habe die Region mit Albert Rupprecht ein souveränes Ergebnis eingefahren.

Der JU-Chef dankte für besonderen Einsatz den Kreisgeschäftsführern Benedikt Grimm und Florian Stahl sowie dem neuen Schatzmeister Michael Schiller. Mit Andreas Meier habe die JU einen Landratskandidaten, der die meiste Erfahrung als Kommunalpolitiker von allen Bewerbern aufweise. „Lasst uns daher für unseren Andreas kämpfen", rief Oetzinger seine Anhänger auf.

JU-Kreisgeschäftsführer Florian Stahl präsentierte eindrucksvolle Zahlen: Der Kreisverband hat 1163 Mitglieder. Das sind 28 mehr als vor einem Jahr. Dank 358 Frauen liege deren Anteil erstmals über 30 Prozent. Das Durchschnittsalter betrage 26,6 Jahre. Der Ortsverband Oberwildenau hat mit 14 Neuzugängen die meisten Mitglieder geworben.

Schatzmeister Michael Schiller verwies auf ein Plus in der Kasse, „so dass wir beruhigt in den Wahlkampf gehen können". Landratskandidat Andreas Meier dankte Kreisvorsitzendem Oetzinger und seiner Mannschaft für die „grandiose Unterstützung". „Das gibt mir Kraft und Ausdauer im Wahlkampf."

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht stellte fest, dass man zu Beginn des Jahres 2014 mit „der außergewöhnlich guten Situation" zufrieden sein könne. Das sei nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis harter Arbeit. Der Parlamentarier erinnerte an eine großartige Zahl. „Wir haben in der Region nur 33 Unter-20-Jährige, die arbeitslos sind."

Landrat Simon Wittmann freute sich über das Motto seines „Traumkandidaten" Andreas Meier „Zukunft wählen" und forderte die jungen Leute dazu auf, vorwärts zu gehen und eigene Spuren zu hinterlassen. „Man darf nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben, sondern muss Wege des 21. Jahrhunderts beschreiten."

Quelle: Der Neue Tag