Dank an langjährige Aktivposten

KAS Januar 2018

Es sollte unser Anspruch sein, dass wir auch in Zukunft gestalten", sagt Landtagsdirektkandidat Stephan Oetzinger beim Jahresauftakt der Jungen Union. "Das Optimum für die Leute holen wir dann raus, wenn wir alleine regieren können", meint der stellvertretende JU-Landesvorsitzende.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im neuen Restaurant der BHS stand die Ehrung langjähriger Aktiver der Kreis-JU. Als Schwerpunkte der christlich-sozialen Politik bezeichnete Oetzinger die Unterstützung von Familien, etwa durch das Baukindergeld - bis zu 24 000 Euro bei zwei Kindern in zehn Jahren - und durch ein umfangreiches Betreuungsangebot für Kleinkinder.

Die Entlastung von Familien soll allerdings nicht zu Lasten der Qualität gehen. So sei eine pauschale Kostenfreiheit von Kindergärten nicht zielführend, da die Defizite von den Kommunen getragen werden müssten. Dagegen gäbe es enorme Unterschiede bei den Kindergartengebühren in der Region und etwa in München, wo es andererseits auch Eltern gäbe, die sich über 1000 Euro monatlich leisten könnten. "Es muss der Grundsatz gelten: Gerecht ist nicht, wenn jeder das Gleiche bekommt, sondern, wenn jeder das bekommt, was er braucht", meinte Oetzinger. In Weiden soll es mittelfristig einen ICE-Haltepunkt geben. "Es muss noch in den 2020er-Jahren möglich sein, in Weiden in den Zug einzusteigen, um nach einer Stunde in München wieder auszusteigen."

JU-Kreisvorsitzender Benedikt Grimm dankte langjährigen, aktiven Mitgliedern aus dem Kreis- und den Ortsverbänden. Andreas Helgert aus Weiherhammer hatte sich mehrere Jahre als Beisitzer in der Kreis-JU engagiert. "Julia hat in Floß einen hervorragend laufenden Ortsverband übernommen, hat während ihrer Zeit als Ortsvorsitzende neue Akzente gesetzt und einen motivierten und schlagkräftigen Vorstand um sich versammelt", sagte Grimm über Julia Reinl, die inzwischen Kreisgeschäftsführerin ist. Christoph Müller, "ein leidenschaftliches JU-Energiebündel", habe sich mit etwas Wehmut vom JU-Ortsverband in Mantel zurückgezogen, um den Chefposten im CSU-Ortsverband zu übernehmen. "Ich bin froh, dass Christoph als Beisitzer im Kreisverband weiterhin aktiv ist", betonte Grimm.

Armin Bulenda führte elf Jahre lang den Ortsverband Moosbach und war darüber hinaus im Kreisverband etwa als Arbeitskreisleiter tätig. In Weiherhammer vervierfachte Severin Hirmer in seiner zehnjährigen Amtszeit als Vorsitzender die Mitgliederzahl und stemmte eine hohe Schlagzahl an Veranstaltungen. Als stellvertretender Vorsitzender im Kreis- und Bezirksverband sei er weiterhin eine wichtige Stütze der Jungen Union.

Quelle: Der Neue Tag v. 23.01.18

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