Chance für mehr Wettbewerbsgleichheit – Junge Union begrüßt Breitbandoffensive der Staatsregierung – Flaches Land profitiert von besserer Förderung

Mantel. „Endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht“, begrüßt der kommunalpolitische Sprecher der Jungen Union (JU) Bayern und Manteler Bürgermeister Stephan Oetzinger die von Markus Söder angekündigte Breitbandoffensive. „Gerade die Einrichtung eines zuständigen Beraters für die Kommunen an jedem Landratsamt ist ein wichtiger Schritt, ebenso wie die angedachte Vereinfachung des Antragsverfahrens.“ Im Rahmen des Breitbandförderprogramms der Staatsregierung sollen künftig höhere Höchstfördersummen und Maximalfördersätze gelten. Auch das Gesamtvolumen der Fördermittel wurde von einer Milliarde auf 1,5 Milliarden erhöht. Von den besseren Förderbedingungen profitierten insbesondere ländliche Kommunen. Nachdem sich das noch unter FDP-Minister Martin Zeil aufgelegte Breitbandprogramm als bürokratisches Monster entpuppt hatte, werde das Thema nun richtig angegangen, meint Oetzinger. Aus Sicht der JU sei insbesondere die Berücksichtigung des ländlichen Raumes von zentraler Bedeutung. „Mit der neuen Initiative muss eine Wettbewerbsgleichheit zwischen dem flachen Land und den Ballungszentren geschaffen werden“, fordert Oetzinger. Die dezentral verteilten Berater gewährleisteten, dass die Beamten die örtlichen Verhältnisse kennen. Auch könne so ein Beitrag geleistet werden, junge Menschen im ländlichen Raum zu halten. 
Quelle: Der Neue Tag